Klimaschutz

 

Klimaschutzbündnis der Gemeinden des  Landkreises Freising

Stand: September 2026

Logo Energiewende im Landkreis Freising

Im März 2007 fasste der Kreistag des Landkreises Freising den sogenannten Energiewendebeschluss mit dem Ziel, den gesamten Landkreis bis 2035 mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Seitdem sind in Sachen Energiewende im Landkreis Freising viele Aktivitäten zu verzeichnen. Die Umsetzung erfolgt in erster Linie mit Hilfe der Kommunen, durch Arbeitskreise und Engagement von Bürger:innen. 18 Gemeinden des Landreises Freising  sind dem Klimaschutzbündnis der Kommunen beigetreten,  um sich in der Energiewende mehr zu engagieren . Die Gemeinde Neufahrn b. Freising ist im Jahr 2017 dem Klimaschutzbündnis beigetreten.

Klimaschutz hat in der Gemeinde Neufahrn seit mehreren Jahren einen hohen Stellenwert. Ein kommunales Klimaschutzmanagement zielt auf die strategische Verankerung von Klimaschutz in der Kommunalverwaltung ab. Auf diese Weise können Klimaschutzziele in Kernprozesse integriert und Aktivitäten koordiniert und organisiert werden. Das Klimaschutzmanagement  soll somit die gezielte Steuerung, Vernetzung und Zusammenführung von Klimaschutzmaßnahmen in der Gemeinde, deren Liegenschaften und Institutionen koordinieren. 

Darstellung der am Klimaschutzbündnis teilnehmenden Gemeinden im Landkreis Freising.

Im Landkreis Freising haben sich insgesamt 18 Gemeinden des Landkreises Freising im Klimaschutzbündnis zusammengeschlossen.





KSI: Integriertes Klimaschutzkonzept und
Klimaschutzmanagement  - Erstvorhaben, Anschlussvorhaben

Mit der Änderung des Klimaschutzgesetzes hat die Bundesregierung Deutschlands die Klimaschutzvorgaben verschärft und das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045 verankert. Bis zum Jahr 2030 soll bereits eine Reduktion der Emissionen um 65 Prozent im Vergleich zu den Werten von 1990 erreicht werden. Den Kommunen kommt beim Klimaschutz und bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels eine tragende Rolle zu, denn sie sind den Bürger:innen am nächsten und nehmen daher in besonderem Maße eine Vorbildfunktion wahr.

Ein integriertes Klimaschutzkonzept bezieht sämtliche klimarelevanten Aspekte ein und identifiziert verschiedene Handlungsmöglichkeiten für die Gemeinde. Ziel ist, die Expertise der Akteure vor Ort zu nutzen und zusammenzuführen.

Die Einstellung eines Klimaschutzmanagers für die Gemeinde Neufahrn b. Freising hat das Ziel, durch das zu entwickelnde integrierte Klimaschutzkonzept die Projekte und Maßnahmen vor dem konzeptionellen Hintergrund der zielorientierten Minderung der Treibhausgasemissionen und des Energieverbrauchs anzustoßen. Die Stelle des Klimaschutzmanagers wurde daher zum 21.08.2023 besetzt und wird über die Kommunalrichtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert.

Die Zuwendung der Förderung erfolgt aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des BMWK im Rahmen des Erstvorhabens.

  • Förderkennzeichen: 67K22766
  • Bewilligungszeitraum: 01.06.2023 - 31.08.2025

Seit dem 01.09.2025 befindet sich die Gemeinde im Anschlussvorhaben mit dem Förderkennzeichen 67K22766-1. Der Schwerpunkt liegt nun auf der konkreten Umsetzung der im Klimaschutzkonzept identifizierten Maßnahmen. Damit wird der Übergang von der konzeptionellen Arbeit hin zur praktischen Realisierung vollzogen.

  • Förderkennzeichen: 67K22766-1
  • Bewilligungszeitraum: 01.09.2025 - 31.08.2028

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Zusätzliche Informationen unter http://www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie.

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