Beim Standesamt der Gemeinde Neufahrn b. Freising werden alle Angelegenheiten, die mit einem Sterbefall bzw. einer Bestattung zusammenhängen, bearbeitet, so z. B.

  • die Anzeige und Beurkundung eines Todesfalles
  • die Vergabe von Grabstätten
  • die Zulassung von Gewerbetreibenden auf den gemeindlichen Friedhöfen.  

Durch die Bündelung der Aufgaben ist eine flexiblere und bürgerfreundlichere Bearbeitung von Sterbefällen/Bestattungen möglich, da alle Formalitäten in kurzer Zeit und in einer Dienststelle erledigt werden können.

Todesfälle können nur dann hier beurkundet werden, wenn diese im Bereich der Gemeinde Neufahn b. Freising aufgetreten sind.
Meist werden bei Sterbefällen von den Angehörigen die Bestattungsinstitute mit der Abwicklung der Formalitäten beauftragt. Diese Institute zeigen dann den Sterbefall bei uns an und erledigen die übrigen amtlichen Erfordernisse. Selbstverständlich werden Ihnen für diese Dienste Kosten in Rechnung gestellt.
Sie können sich auf Wunsch aber auch selbst um die Formalitäten kümmern.

Der Tod eines Menschen muss dem Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich er verstorben ist, mündlich oder schriftlich spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag angezeigt werden.

Zur Anzeige verpflichtet ist: 

  • jede Person, die mit dem verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat
  • die Person, in deren Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat
  • jede andere Person, die bei dem Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist
  • der Träger der Einrichtung in der die Person verstorben ist (Krankenhaus, Alten- und Pflegeheim sowie sonstige Einrichtungen).

Ist mit der Anzeige ein anerkanntes Bestattungsunternehmen beauftragt, so kann die Anzeige auch schriftlich durch das Bestattungsunternehmen erfolgen.

Dem Bestattungsunternehmen bzw. dem Standesamt sind zur Beurkundung immer die erforderlichen Urkunden im Original vorzulegen.  


Erforderliche Unterlagen:

  • für unverheiratete Verstorbene: Geburtsurkunde des Verstorbenen
  • für verheiratete Verstorbene: Eheurkunde (Heiratsurkunde), beglaubigte Abschrift des Eheregisters mit Hinweisen oder Familienstammbuch
  • für verwitwete oder geschiedene Verstorbene: wie Verheiratete, zusätzlich Sterbeurkunde des Ehegatten bzw. Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk
  • Lebenspartnerschaftsurkunde (falls eingetragene Lebenspartnerschaft geschlossen war)

Für nicht in deutscher Sprache ausgestellte Urkunden ist immer eine Übersetzung, die von einem in Deutschland öffentlich bestellten und vereidigten Übersetzer verfasst wurde, vorzulegen (Adressen finden sie unter: www.justiz-dolmetscher.de oder www.bdue-bayern.de)