Einzelhändler in Neufahrn rufen zu Call & Collect auf

Plakataktion ‚Einkaufen vor Ort‘ in Zusammenarbeit mit Standortförderung der Gemeinde Neufahrn

v.l.n.r. Stefan Stegschuster/Mode & Textil Stegschuster, Verena Deckner/Verena liest, Saskia Köninger/Blütezeit, Felix Kretz/Standortförderung der Gemeinde Neufahrn

Mit der neuerlichen Verlängerung des Corona-bedingten Lockdowns bis mindestens 7. März sind die lokalen Einzelhändler mehr denn je auf (kauf-)kräftige Unterstützung durch die ortsansässigen Bürger und Bürgerinnen angewiesen. Denn schon seit Mitte Dezember müssen Geschäfte, die keine Artikel oder Dienstleistungen des täglichen Bedarfs anbieten bekanntermaßen ihre Türen geschlossen halten. Häufig blieb damit auch ein ganzes Saisonsortiment unverkauft im Laden liegen.

Während größere Unternehmen auch vor dem Lockdown oft schon einen substantiellen Teil ihres Umsatzes über das Internet abgewickelt haben, sind viele Einzelhändler während des Corona-Lockdowns auf die Loyalität ihrer Kundschaft vor Ort angewiesen, um die durch die Zwangsschließung verursachten massiven Einnahmeeinbußen wenigstens ein wenig zu kompensieren.

Mit einer „Call & Collect“ Plakat-Aktion, unterstützt von der Gemeinde Neufahrn, möchten die Neufahrner Einzelhändler jetzt nochmals gezielt die Bevölkerung animieren, aktiv die Möglichkeit zum Einkauf per Anruf zu nützen. Anrufen – bestellen – abholen heißt der Slogan, mit dem „Call & Collect“ jetzt repräsentativ für alle betroffenen Einzelhändler in der Gemeinde beworben wird. Denn nicht jeder Einzelhändler hat zwingend eine Onlinepräsenz oder unterhält einen Onlineshop in dem er sein ganzes Sortiment anbietet. „Call & Collect“ bietet sich hier als erstklassige Alternative an. So kann per Telefon nicht nur die Bestellung entgegengenommen werden, sondern bei Bedarf gleichzeitig auch beraten werden. Die Ware holt der Kunde dann vor der Ladentüre ab. Daher ‚Anruf genügt‘ – der Einzelhandel dankt.