Breitbandversorgung - Ausbau in Neufahrn, Massenhausen und Mintraching

Nahbereichsausbau mit Vectoring in Massenhausen und Neufahrn

Mit der Genehmigung von Vectoring wurde die Dt. Telekom verpflichtet, den Bereich um die Vermittlungsstellen in Massenhausen und Neufahrn auf eigene Kosten bis Ende 2019 auszubauen. Mit Bereinigung der Leitungswege wird in der Regel die doppelte Übertragungskapazität erreicht. Welche Vermittlungsstellen wann umgestellt werden, wird von der Konzernzentrale der Dt. Telekom in Bonn koordiniert. 2018 wird die Vermittlung in Massenhausen entsprechend aufgerüstet. Für Neufahrn liegt noch kein Zeitplan vor.

Seit der Genehmigung von Vectoring ist ein Ausbau im Nahbereich über die Programme des Bundes oder des Freistaates Bayern nicht mehr möglich.

 

Eigenausbau als Ergebnis der Markterkundung aus beiden Förderverfahren

Parallel zu den beiden geförderten Ausbauverfahren der Gemeinde Neufahrn b. Freising verbessert die Dt. Telekom in Neufahrn und Mintraching in Eigenregie die Breitbandversorgung. Unter optimalen Bedingungen werden bis zu 100 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload erreicht. Gleichzeitiges Telefonieren, Surfen und Fernsehen sind möglich. Streamen von Musik und Videos oder Cloud-Anwendungen funktionieren ohne Verzögerungen.

Die Investitionskosten übernimmt die Dt. Telekom. Es werden keine Fördergelder in Anspruch genommen.  

Baubeginn: Juni 2017

Ca. 7 km Glasfaserkabel und 23 zusätzliche Schaltschränke werden bis zum Projektabschluss im 3. Quartal 2018 verlegt bzw. aufgestellt.

 

Breitbandversorgung durch Vodafone Kabel Deutschland

Über einen Kabelanschluss sind in Neufahrn und Mintraching schon heute Bandbreiten mit bis zu 400 Mbit/s möglich. Hier gehts zur Verfügbarkeitsprüfung.

 

 

 

Stellungnahme zum Breitbandausbau Neufahrn FTTC

Von der ausführenden Firma hat die Gemeinde Neufahrn folgende Stellungnahme erhalten:

"Wie sie sicher schon mitbekommen haben verzögert sich der Ausbau in Neufahrn, da wir während der Bauphase auf mehrere Probleme gestoßen sind.

  • Straßenübergänge nicht durchgängig
  • Bestandsrohre beschädigt
  • Kapazitäten Baufirma
  • Planungsfehler,  aus dem zusätzliche Arbeiten entstanden sind


Sind alles Faktoren welche die Bauphase leider in die Länge ziehen.  

Offene Gruben sind leider von Nöten, da dies der Ablaufplan des Breitbandausbaus erfordert. Zunächst benötigen wir die Grube für Zug bzw. Montagearbeiten und müssen leider bis zur Abnahmemessung offengelassen werden. Wir sind bemüht schnellstmöglich Gruben wieder zu verfüllen doch leider ist dies nicht an allen Standorten möglich. Die Bauzeit wird sich vorrausichtlich bis Ende November erstrecken. "