Informationen zum Bauantrag

Hier finden Sie Informationen darüber, was zu beachten ist, wenn Sie einen Bauantrag einreichen möchten.

Hier finden Sie Bauantragsformulare.

Informationen zum Freiflächengestaltungsplan erhalten Sie hier.

Auszüge aus dem Grundbuch können ausschließlich im Grundbuchamt Freising eingeholt werden. Tel.: 08161/53910

Adressen der zuständigen Ämter und Versorgungsträger

Hier finden Sie Adressen, die Sie ggf. für Ihren Bauantrag benötigen.

Informationen zur Einfriedungssatzung

Die Einfriedungssatzung wurde mit der Neufassung im Jahr 2009 insbesondere hinsichtlich der maximalen Höhe von „nicht lebenden" Einfriedungen (Zäunen, Mauern etc.) geändert. Anstatt der bisher zulässigen Höhe von 1,20 m sind nun maximal 1,60 m erlaubt. Des Weiteren gibt es seitens der Gemeinde keine Regelungen mehr für Einfriedungen an den seitlichen und rückwärtigen Grundstücksgrenzen (Einfriedungen zwischen Privatgrundstücken). Hier gelten die Vorschriften der Bayerischen Bauordnung (BayBO) sowie die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) und in dessen Ausführungsgesetz (AGBGB). Weitere Informationen erhalten Sie auch in einer Broschüre des Bayerischen Staatsministeriums für Justiz. 

Soweit jedoch in Bebauungsplänen Regelungen über die Zulässigkeit von Einfriedungen getroffen sind, gehen diese Festsetzungen der Satzung vor. Ob es für Ihr Grundstück einen Bebauungsplan gibt, erfahren Sie im Bauamt.

Interpretationen zur Einfriedungssatzung können Sie hier einsehen.

Informationen zum Rückschnitt von Überwuchs

Fußgänger und Fahrradfahrer, darunter Kinder, müssen auf die Fahrbahn ausweichen, wenn Hecken, Sträucher oder Baumäste in die Geh- und Radwegebereiche hineinwachsen. Die Nutzung dieser öffentlichen Verkehrsräume wird dadurch oftmals unnötig erschwert. 

Entsprechend der Verkehrssicherungspflicht sind Bürgersteige und Radwege von jeglichem Hecken- und Astüberhang bis zu einer Höhe von 2,50 m, Straßenfahrbahnen bis zu 4,50 m freizuhalten. Der Überwuchs - insbesondere von Hecken und Blumensträuchern - ist bündig bis zur Grundstücksgrenze zurückzuschneiden.Großansicht: Bepflanzungen an Straßen

Verkehrszeichen und Straßennamenschilder dürfen durch überhängendes Grün von Privatgrundstücken nicht verdeckt werden. Von besonderer Wichtigkeit ist ebenso, dass die Ausleuchtung von Straßenlaternen nicht beeinträchtigt wird.   Oft widerstrebt es besonders Eigentümern von Hecken die über die Jahre schön gewachsenen Sträucher bis zur Gründstücksgrenze zurückzuschneiden, was aus Gründen der Verkehrssicherheit jedoch zwingend erforderlich ist. Bei Hecken aus Nadelgehölzen kann zudem radikaler Rückschnitt eine dauerhafte Verkahlung zur Folge haben. Diese sollte wegen der negativen Auswirkungen für das Ortsbild vermieden werden.
Die Verantwortlichen werden deshalb aufgefordert, Überwuchs frühzeitig und konsequent zu beseitigen. Gegebenenfalls kann es zu einer schriftlichen Aufforderung seitens der Gemeindeverwaltung kommen, welche nach Fristsetzung die Möglichkeit hat, den Rückschnitt auf Kosten des Eigentümers zu veranlassen.
Bei der Planung von Neubepflanzungen weisen wir darauf hin, dass von vornherein ein angemessener Abstand zur Grundstücksgrenze zu berücksichtigen ist.

Für Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis bedanken wir uns bereits im Voraus.

Bodenrichtwerte

Wo erhalten Sie Informationen über Bodenrichtwerte?

Die Gemeinde Neufahrn verweist in Zusammenhang mit Auskünften über Bodenrichtwerte auf folgendes Schreiben des bayerischen Staatsministerium des Inneren vom 21.04.2004:
mit E-Mail vom 16. April 2004 haben Sie darauf hingewiesen, dass sich in Ihrem Landkreis immer wieder Probleme daraus ergeben, dass einzelne Gemeinden kostenfrei Bodenrichtwertauskünfte erteilen. Gerne komme ich Ihrer Bitte um Stellungnahme zu dieser Fragestellung nach. Der "Aufgabenbereich" der Gemeinden im Zusammenhang mit der Weitergabe von Bodenrichtwerten ist abschließend in § 14 Abs. 3 der Gutachterausschussverordnung beschrieben. Danach ist die Bodenrichtwertkarte einen Monat lang in der Gemeinde öffentlich auszulegen. Diese Regelung dient (auf der Grundlage des § 196 Abs. 3 Satz 1 BauGB) dem Zweck, die Bodenrichtwerte in größerem Umfang publik zu machen und damit ihre marktaufklärende Funktion zu erhöhen. Während dieser Zeit der öffentlichen Auslegung kann natürlich jedermann (bei der Gemeinde) kostenlos Einsicht in die Richtwertliste nehmen. Eine Auskunftsverpflichtung der Gemeinde wird allerdings mit dieser Vorschrift nicht begründet. Neben dieser Pflicht zur Veröffentlichung der Richtwerte besteht für Jedermann das Recht auf Auskunft aus der Richtwertliste nach § 196 Abs. 3 Satz 2 BauGB. Zur Erteilung der Auskunft ist nach der eindeutigen gesetzlichen Regelung alleine die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses (berechtigt und) verpflichtet. Hierfür werden vom Gutachterausschuss dann auch nach den Vorgaben des Kostengesetzes Gebühren erhoben, welche dem Landkreis als Träger des Gutachterausschusses zufließen. Aus den genannten Regelungen folgt, dass die Erteilung kostenpflichtiger Auskünfte aus der Bodenrichtwertliste alleine Aufgabe der Geschäftsstelle des örtlich zuständigen Gutachterausschusses ist. Eine parallele Zuständigkeit der Gemeinden besteht in diesem Bereich nicht.   Erteilt eine Gemeinde gleichwohl Auskünfte aus der Bodenrichtwertliste, handelt sie mithin außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs. Dem Landkreis als Träger des Gutachterausschusses gehen hierdurch ggf. in nicht unwesentlichem Umfang Einnahmen verloren. Daneben wird es einer Gemeinde in den meisten Fällen auch nicht möglich sein, weiterführende Fragen kompetent zu beantworten. Aus den genannten Gründen sollte eine Gemeinde Anfragen auf Auskunft aus der Bodenrichtwertliste grundsätzlich an die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses verweisen. Damit werden die vorgegebenen Zuständigkeitsverteilungen gewahrt und insbesondere auch Ungleichbehandlungen verschiedener Antragsteller vermieden. Ich hoffe, dass in diesem Sinne Einvernehmen mit den betroffenen Gemeinden erzielt werden kann. 

Sie erreichen den Gutachterausschuss unter: 

Landratsamt Freising
Geschäftsstelle des Gutachterausschusses
Landshuter Str. 31, 85356 Freising
Telefon 08161 600-716 oder -718
Telefax  08161 600-171
E-Mail: gutachterausschuss@kreis-fs.de

Homepage: www.kreis-fs.de

Bei Auskünften aus der Bodenrichtwerttabelle handelt es sich um kostenpflichtige Amtshandlungen. Anfragen können schriftlich, telefonisch oder per E-Mail gestellt werden.

Die Höhe der Gebühren erfahren Sie bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses Freising oder unter folgendem Link.

Förderung von Eigenwohnraum

Die Richtlinien für das Bayer. Wohnungsbauprogramm und das Bayer. Zinsverbilligungsprogramm stehen fest. Die genauen Festsetzungen und Voraussetzungen für die Förderung von Eigenwohnraum entnehmen Sie bitte den zur Verfügung gestellten Downloads. Für weitere Informationen stehen Ihnen Herr Hörl (08161/600-174) und Frau Hörl (08161/600-172) im Landratsamt Freising zur Verfügung.